Herkömmliche versus pferdegestütze Seminare

Das Vermitteln einer Botschaft findet sowohl verbal als auch non-verbal statt. Rund 50 – 60 % geht von der Körpersprache, 20 – 30 % von der Stimme und nur ca. 10 % vom Inhalt des gesprochenen Wortes aus. Das bedeutet, dass die tatsächlich übermittelte Information ausschlaggebend davon abhängt, wie wir unseren Körper einsetzen. Es ist schwierig bis unmöglich mit Worten den Eindruck der Körpersprache zu dementieren. Warum wird bei herkömmlichen Trainings dann aber so viel Wert auf die Wortsprache und so wenig auf non-verbale Kommunikation gelegt? Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Das Beurteilen der Körpersprache ist wesentlich schwieriger und da zeigen sich Pferde als ideale Feedbackgeber.

Im Folgenden ist beispielhaft angeführt, wo die Unterschiede zwischen klassischen und pferdegestützten Kommunikationsseminaren liegen:

klassisch

pferdegestützt

verbaler Schwerpunkt

vorwiegend theoretisch

Umsetzung theoretisch

trendabhängig

kopfdominiert

„Schullernen“

begrenzt interaktiv

eher Kurzzeit

Fremdreflexion

subjektives Feedback

non-verbaler Schwerpunkt

Theorie und Praxis ausgewogen

Umsetzung praktisch

zeitbeständig

bauch- und kopfdominiert

Lernen durch erleben und handeln

individuell und interaktiv

nachhaltig

Selbst- und Fremdreflexion

neutrales Feedback durch Pferde